Birnbaumschnitt

Birnbaum schneiden, Kernobst zurückschneiden

Kein edleres heimischen Obst wächst in unseren Obstgärten als die Birne. Früher wetteiferten europäische Adelsgeschlechter um die zartesten Birnen, die von Birnbaum-Spezialisten aufwendig gezogen, in königlichen Schlossgärten in Form geschnitten wuchsen. Birnen überzeugen mit milden Geschmack, hohem Gehalt an Aromastoffen und zart schmelzendem Fruchtfleisch, das auf der Zunge zergeht. Ihren Birnbaum schneiden ist gar nicht so schwer; hier erfahren Sie worauf Sie beim Birnbaum schneiden achten sollten.

Gerne pflegen und schneiden wir Ihre Birnbäume und Kernobstgehölze. Wir erledigen den Birnbaumschnitt für Sie bevor die Birnbäume unter der Last der Birnen zusammenbrechen oder vergreisen und kaum noch Birnen tragen. Wir arbeiten zu fairen Konditionen, sind wesentlich schneller als Sie sich das vermutlich vorstellen können, hinterlassen Ihren Garten in sauberem Zustand, haben die entsprechende Ausrüstung und wissen, wann Ihre Birnbäume und Kernobstbäume welchen Schnitt benötigen.

Kernobst und Birnbäume zurückschneiden

So geht Birnbaum schneiden: Auch beim Birnbaum Schneiden wollen wir eine breite Krone erreichen. Die Stammverlängerung (Mitteltrieb) sollte deswegen Seitentriebe nur um etwa 10-20cm überragen. Beim Birnbaum schneiden wir die Haupttriebe regelmäßig zurück, was eine breite Krone ausbildet. Birnbäume wachsen von Natur aus schmal und mit ihren Ästen stark nach oben gerichtet. Diese steil aufragenden Äste spreizen wir schon früh vom Mitteltrieb ab, sanft ansteigend mit etwa 30-45 Grad oder wir sorgen für waagerechten Wuchs durch Abbinden. Waagrecht wachsende Triebe sind die fruchtbarsten Triebe und bringen ein Optimum an Ertrag. Solche Arbeiten der Kronenausbildung erledigen wir am besten kurz vor der Blüte, denn dann sind die Triebe nach dem Winter wieder voller Saft und somit weich und biegsam. Diese Art der Kronenausbildung bringt viel Licht und Luft in den Kronenbereich. So hat Schorf keine Chance und der gefürchtete Birnengitterrost kann erfolgreich mit biologischen Produkten bekämpft werden. Bäume, die überreichlich Frucht ansetzen, entlasten wir durch Sommerschnitt und Ausdünnen. Oft ist im Winter ein scharfer Schnitt angebracht. So verhindern wir Vergreisen Ihrer Kernobstbäume – Apfel- und Birnbäume. Grundsatzlich bringt ein Schnitt im Winter starkes Triebwachstum und ein Schnitt im Sommer bremst den Baum. Schaut man sich den Baum an, sagt er dem erfahrenen Gärtner, wann und wie er geschnitten werden möchte.

Die Trieb- und Knospenformen sind bei Äpfelbäumen und Birnbäumen vergleichbar. Langtriebe tragen meist ausschließlich Blattknopen, auch die Endknopse ist bei Langtrieben fast immer eine Blattknospe. Beim jungen Baum (Apfel oder Birne) sind Langtriebe von Bedeutung für den Kronenaufbau und für die Photosynthese. Viele lange Langtriebe (>50cm) weisen auf zu starkes Triebwachstum hin. Ein guter Teil der Langtriebe sollte im Sommer für eine bessere Belichtung entfernt werden. So bremst man den Baum im Wachstum – Sommerschnitt bremst den Baum. Für den Ertrag bedeutend sind Kurztriebe (1-20cm), die in der Regel mit einer Blütenknospe abschließen. Bei Kernobst, also bei Äpfelbäumen und Birnbäumen gilt: je kürzer die Triebe, desto ertragreicher sind sie. Beim Kernobst-Schnitt (Äpfelbäume und Birnbäume), speziell beim Birnbaum Schneiden achten wir darauf, dass fruchtbare kurze Triebe überwiegen und gut positioniert sind. Ungünstig stehende Kurztriebe, also nach unten hängendes Fruchtholz, zu dicht stehende Triebe oder das abgetragenes Altholz leiten wir auf günstig stehende Triebe ab.

Wann schneiden: Kernobst und Birnbäume

Der richtige Zeitpunkt, einen Birnbaum zu schneiden, hängt also vom gewünschten Zweck ab. Der erste Schnitt sollte bereits im Vorfrühling erfolgen, wenn der starke Frost vorbei ist, etwa ab Mitte Februar. Schneiden Sie vor allem Äste ab, die nach innen wachsen, und lassen Sie diejenigen Triebe stehen, die in Verlängerung der Hauptäste wachsen. Dünnen Sie die Krone so weit aus, dass das Sonnenlicht später an die wachsenden Früchte gelangen kann.

Ansonsten gilt beim Birnbaum wie auch beim Apfelbaum: Senkrecht nach oben und in das Innere der Krone wachsenden Triebe schneiden wir heraus. Dort, wo es besonders im oberen Bereich der Krone viele Verzweigungen gibt, kann man getrost kräftig zurückschneiden und auslichten. Ältere Äste, horizontal oder schräg nach oben und unten wachsende Äste kürzen wir um ein Drittel, bis auf einen jüngeren Seitenzweig zurück. Solche Äste keinesfalls an der Stammverlängerung abschneiden, denn das hat eine irreparable Verringerung der Krone und später Faulstellen und Pilzbefall direkt am Stamm zur Folge – Tod auf Raten für Ihren Birnbaum. Senkrecht nach oben und in das Innere der Krone wachsenden Triebe kappen wir direkt am Hauptast, aus dem sie herauswachsen. So schaffen wir Luftraum, damit Wind und Sonne besser alle Bereiche der Krone des Birnbaums erreichen können.

Sinn macht der hier beschriebene Obstbaumschnitt für ältere Birnbäume nur, wenn er zu der dafür am besten geeigneten Zeit erfolgt. Diese ist entweder kurz nach der Ernte (bremst das Wachstum), im Winter (fördert neue Triebbildung) oder, ein meist wachstumsneutraler Schnitt: kurz vor dem Austrieb der Blätter im Frühjahr. Ein großer alter Birnbaum ist nach der Ernte schwer zu schneiden, da das dichte Blattwerk den Blick auf die Struktur des Baums und die Zugänglichkeit bzw. den exakt plazierten Schnitt erheblich erschwert. Wird der alte Birnbaum nach dieser Anleitung zurück geschnitten, kann man sich in der nächsten Saison über reiche Erträge freuen.

Häufig tragen Birnbäume nur jedes zweite Jahr und dann meist besonders reich, die sogenannte Alternanz. Der geschickte Gärtner nutzt die Alternanz und schneidet den Baum immer nach der schwachen Ernte bzw. vor Beginn der reichtragenden Saison. So kann mit gezieltem Birnbaum schneiden die Alternanz mit den Jahren reduziert werden.

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